Jahreshauptversammlung 2021

Jahreshauptversammlung 2021 © Andreas Cremer

ADFC wählt neuen Vorstand

 

Die ADFC Mitgliedersammlung hat einen neuen Vorstand gewählt!

 

Der Landesverband Saarland des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) hat einen neuen Vorstand gewählt. Auf der Mitgliederversammlung gab es viel Lob für die zahlreichen Aktivitäten des ADFC Saar. Mit fast 1.800 Mitgliedern im Saarland und über 200.000 in Deutschland ist der ADFC die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad und engagiert sich für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

„Der Druck auf die Politik wächst“, so der alte und neue Sprecher des saarländischen Landesverbandes, Thomas Fläschner. Für Klimaschutz und Straßen, auf denen sich auch Menschen mit dem Rad sicher und wohl fühlen, müsse jetzt gehandelt werden. „Wir wollen den 'Radverkehr mit Priorität' in die Parteiprogramme bringen - ganz im Sinne eines Aufbruchs für das Saarland ins #Fahrradland 2030“, so Ute Kirchhoff (ehrenamtlich Beauftragte für Radverkehr in Homburg), die neu als Sprecherin in den Landesvorstand gewählt wurde. Im Team sind auch Axel Birtel, ehrenamtlicher Fahrradbeauftragter der Stadt Neunkirchen, und die langjährige Kassenwartin Nicole Gaa. Sie und Landessprecher Joachim Hase berichteten über die Arbeit des ADFC in den letzten beiden Jahren. Diese sei trotz der schwierigen Bedingungen während der Corona-Pandemie mit vielen Aktivitäten sehr erfolgreich gewesen. Radfahren boome nach wie vor auch im Saarland und der ADFC Saar boome mit.

In der Geschäftsstelle stehe das Telefon kaum still. Der Verein gehöre zu den aktivsten Verkehrs- und Umweltgruppen des Saarlandes. Mit vielfältigen Aktivitäten wie z.B. den beiden Fahrrad-Kinderdemos „Kidical Mass“ in Saarbrücken und Saarlouis habe er das Thema „Radverkehr“ immer wieder in die Öffentlichkeit gebracht.

Im Landkreis St. Wendel konnte im Januar 2021 ein LEADER-Projekt gestartet werden, das den Radverkehr im ländlichen Raum stärken solle. Die Gruppen der Jungen Menschen und der Frauen werden verstärkt in den Blick genommen und organisieren sich im ADFC Saar.

Aktive in den neuen Orts- und Kreisgruppen sorgen für den nötigen Druck auf der Straße, um die Politik zu bewegen, den Radverkehr attraktiver zu gestalten. Der ADFC-Landesvorstand freut sich, dass sich in den lokalen Gruppen zahlreiche junge Menschen an der Seite von erfahrenen Aktivisten engagieren. Ob beim Fahrradgipfel oder in der Arbeitsgruppe Alltagsradverkehr, der ADFC Saar mische sich auf allen Ebenen ein.

Dieter Grünewald und Joachim Hase wurde für ihr Engagement im geschäftsführenden Vorstand des ADFC Saar gedankt. Letzterer bleibt den Engagierten jedoch als Beisitzer noch erhalten. Ist er doch der Hüter der Technik und Entwickler der Onlineaktivitäten des Vereins.

Wer Lust hat, im ADFC Saar mitzuarbeiten, kann sich melden und ist bei den Rad-Aktiven jederzeit willkommen.

 

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https://saarland.adfc.de/artikel/adfc-waehlt-neuen-vorstand-2

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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