Fahrrad ist codiert

Fahrrad ist codiert © Axel Birtel

Fahrradcodierung ist Diebstahlschutz

 

Fahrradcodierung: Zeigt allen, dass Euer Rad zu Euch gehört!

 

*** PREMIERE ***

Den ersten Einsatz wird unser Codiergerät während der "Reisen & Freizeit Messe Saar" in der Saarlandhalle Saarbrücken am 25. und 26. Februar, jeweils von 11.00 bis 14.00 Uhr, haben. Die Terminvergabe erfolgt ab 6. Februar über die Geschäftsstelle.

 

Was bedeutet die Codierung?

Das Fahrrad wird mit einem verschlüsselten Code aus Ziffern und Buchstaben gekennzeichnet. Dieser Code ist die Eigentümer-Identifizierungs-Nummer (EIN-Code). Die Nummer setzt sich zusammen aus dem Autokennzeichen sowie der Gemeinde- und Straßenkennzahl des Wohnortes und wird ergänzt durch die Hausnummer und die Initialen der Eigentümerin oder des Eigentümers. Wir empfehlen, den Code durch eine zweistellige Jahreszahl am Ende noch präziser zu machen.

Eine ADFC-Fahrradcodierung erlaubt die schnelle Identifizierung der rechtmäßigen Eigentümerin bzw. des rechtmäßigen Eigentümers eines sichergestellten oder aufgefundenen Fahrrades. Deshalb wirkt der individuelle EIN-Code sehr gut als Diebstahlschutz!

 

Wie wird codiert?

Nach Erstellung Ihres individuellen EIN-Codes wird dieser dauer­haft auf den Fahrradrahmen (in der Regel auf das Sattelrohr) aufgebracht. Dabei wird das Material lediglich verdichtet, so dass die physikalische Stabilität nicht beeinträchtigt wird. Auf diese Weise lässt sich der Code in wenigen Sekunden aufbringen. Um Lackschäden zu vermeiden, wird zunächst eine Grundierfolie aufgebracht und die Codierung mit einem Hinweis- / Schutzaufkleber versiegelt.

 

Was ist nötig für eine Codierung?

Zum Codieren bringen Sie bitte unbedingt Ihren Personalausweis und den Kaufbeleg für das Fahrrad mit. Ist dieser nicht mehr vorhanden, müssen Sie eine Eigentumserklärung unter­schreiben, die gegebenenfalls von der Polizei überprüft wird.

Ihren individuellen EIN-Code können Sie direkt über unser Codierungsformular generieren und als PDF-Datei speichern. Ihre Daten werden nur zur Erstellung Ihres Codierauftrags verwendet und nicht auf dem Server gespeichert.

Bitte drucken Sie den Codierauftrag in doppelter Ausführung aus und bringen Sie ihn zum Codiertermin mit. Das spart Zeit und vermeidet längere Wartezeiten.

 

Noch Fragen?

Schreiben Sie uns gerne: info [at] adfc-saar.de

 

Preisliste Codierung ADFC Saar (Stand 01/2023)

Nichtmitglieder: Fahrradcodierung15 EUR
Nichtmitglieder: Zweitcodierung8 EUR
Mitglieder: Fahrradcodierung8 EUR
Mitglieder: Zweitcodierung5 EUR
Neumitglieder: Fahrradcodierung5 EUR
Kinder: Fahrradcodierung bis Rahmenhöhe 38 cmkostenlos

Zweitcodierung heißt: Derselbe Code wird gleichzeitig auf ein weiteres Teil des Rades oder ein zweites Rad aufgebracht.

 

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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