Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Landesverband Saarland e. V.

Fahrradabstellanlage am Bahnhof

Fahrradabstellanlage am Bahnhof © Andreas Cremer

Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof - Ein sichtbares Zeichen für die Mobilitätswende

ADFC Saar und VCD Saarland begrüßen den Vorstoß der Saarbrücker SPD-Stadtratsfraktion zum Bau eines Fahrradparkhauses am Hauptbahnhof Saarbrücken.

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) unterstützen den Antrag der SPD-Stadtratsfraktion auf Errichtung eines Fahrradparkhauses am Saarbrücker Hauptbahnhof.

Ein Fahrradparkhaus bietet viele Vorteile: Neben dem Anreiz, das Fahrrad zu nutzen, weil man es sicher und wettergeschützt abstellen kann, setzt es ein sichtbares städtebauliches Zeichen für die Mobilitätswende. Insbesondere für den Hauptbahnhof als Verkehrsdrehscheibe wäre ein Fahrradparkhaus ein wichtiger Schritt, um die Verlagerung von Pkw-Fahrten auf die Kombination Fahrrad + Bahn attraktiver zu machen.
Auch im Verkehrsentwicklungsplan der Landeshauptstadt Saarbrücken ist der Bau eines Fahrradparkhauses mit einer Umsetzungsfrist bis 2025 festgeschrieben. Somit bietet das neue Förderprogramm des Bundesamtes für Logistik und Mobilität die besondere Chance, die Ausgaben für den Bau des Fahrradparkhauses bis zu 90 % gefördert zu bekommen.

„Ein Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof Saarbrücken wäre ein großer Gewinn für Radfahrende in der Stadt und ein wichtiger Baustein für eine klimafreundliche Mobilität“, so Werner Ried, stellvertretender Vorsitzender des VCD Saarland. „Wir unterstützen den Vorstoß der SPD-Stadtratsfraktion und fordern die Stadt auf, dieses wichtige und längst überfällige Projekt schnellstmöglich umzusetzen.“

„Idealerweise sollte das Fahrrad-Parkhaus mit einer Service-Station kombiniert werden, was sich auch schon in anderen Städten bewährt hat, gerade auch in Hinblick auf den touristischen Radverkehr“ ergänzt Thomas Fläschner vom ADFC.

ADFC und VCD bieten an, ihre Expertise in das Planungsverfahren einzubringen, damit die Bedürfnisse der Radfahrenden optimal berücksichtigt und die Aussichten auf eine praxistaugliche sowie bedarfsgerechte Umsetzung und Standortwahl erhöht werden können.

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