Radweg an der BAB A8 bei Saarlouis

Radweg an der BAB A8 bei Saarlouis © Marcel Scherf

Neubau der Autobahnbrücke A8 ab 2022 mit Radwegen

 

Neubau der Autobahnbrücke A8 ab 2022 mit Radwegen — Chancen für den Radverkehr in Roden?

 

Die neue Autobahnbrücke der A8 über die Saar nimmt Formen an. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hat vermehrt Zuschriften erhalten, in denen gefragt wird, ob die neue Brücke auch wieder einen Radweg erhalte. Dies sei der Fall, das heißt, die neue Brücke erhält wieder einen Radweg, bestätigte der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) dem ADFC Saarlouis auf dessen Nachfrage. Der Radweg soll Ende 2022 nutzbar sein. Die Zuständigkeit liegt seit Beginn des Jahres allerdings bei der Autobahn GmbH.

Keinen Radweg beinhaltet der Neubau der B51neu, also die Ortsumfahrung für Roden. Heute müsse eine solche Straße einen begleitenden Radweg erhalten, fordert der ADFC Saarlouis. Das galt beim Baubeginn der Straße leider noch nicht. Prinzipiell gebe es parallel zur B51neu den Leinpfad entlang des rechten Saarufers. Der ADFC kritisiert jedoch, dass die dortige Brücke über den Ellbach für den Radverkehr viel zu schmal sei. Die Brücke und der Weg, auf dem sie liege, gleiche einem Singletrail für Mountainbiker. Oft sei der Weg zudem stark zugewachsen. Der LfS sieht hier Chancen, im Rahmen der Fortschreibung des Radverkehrsplans die Situation zu verbessern. Der ADFC wünscht sich eine durchgehend asphaltierte Verbindung von Ensdorf bis zum Rodener Hafen.

Die Saarlouiser ADFC-Aktiven sind zudem gespannt, welche Verbesserungen die Stadtverwaltung Saarlouis in ihrem Radverkehrskonzept für Roden geplant hat. Die Radwegesituation entlang der B51 /Lorisstraße sei zurzeit sehr unbefriedigend. Aufgrund der Neuordnung des Autoverkehrs würden sich hier Chancen ergeben, die marode Radinfrastuktur neu zu gestalten.

Der ADFC Saarlouis ist zu erreichen unter saarlouis [at] adfc-saar.de oder telefonisch über Marcel Scherf, 0176 9664 1343.
 

 

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https://saarland.adfc.de/artikel/neubau-der-autobahnbruecke-a8-ab-2022-mit-radwegen

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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